Unsere Einrichtung in Stichworten

Der Rahmen:

• 46 Plätze in 12 Wohngruppen (davon 7 Gruppen in Außenwohngruppen)
• 36 Einzelzimmer, 2 Doppelzimmer
• Bezugspersonensystem
• familienähnliche Kleingruppenstruktur (2-6 Pers.) mit intensiver Betreuung
• komplette und individuelle Ausstattung jeder Kleingruppe, damit in jeder Gruppe weitestmöglich “normale Lebensverhältnisse” und Voraussetzungen zur Selbstversorgung
• Arbeitsgruppen mit Differenzierung nach Fähigkeiten und entwicklungsorientierten Anforderungen
• vielfältige und differenzierte Gruppenangebote von themen- und problemorientiert bis hin zu Freizeitgruppen, aus dem Lebens- und Arbeitsbereich sowie übergreifend
• multiprofessionelles Team aus Sozialpädagogen, Erziehern, Ergotherapeuten, Handwerkern und weiteren Fachkräften

 

Das Konzept:

    psychodynamisch-systemisches Verständnis, d.h. Psychose als spezifische Form der Bewältigung von nicht gelösten bzw. subjektiv nicht lösbaren Gefühlen („Affektlogik“). „Auffälligkeiten“ sind damit Ausdruck persönlicher Themen und damit verbundener Gefühle, die man nicht haben/spüren will und die gerade deshalb auf „ver-rückte“ Weise verarbeitet werden und Störungen produzieren und stabilisieren
    • selbst- oder fremdschädigende Verhaltensweisen interpretiert als „tragische Wiederholung“ von im Ergebnis (selbst-)destruktiven Lösungsversuchen
    • kreative Zwischenlösungen als Ausstieg aus diesen Wiederholungen
    • Orientierender und erzieherischer klarer Rahmen zur Entwicklung produktiverer Verhaltensalternativen auf der Basis vorhandener Fähigkeiten
    • Konsequente Unterstützung vorhandener Ressourcen und Begrenzung selbst- oder fremdschädigender Verhaltensweisen

    Die Qualität:

    • individuelles Versorgungsspektrum nach den Fähigkeiten des Einzelnen
    • umfassende Bestandsaufnahme zur individuellen Problemanalyse
    • individuelle Therapie- und Entwicklungsplanung, wobei die Maßnahmen problem-, themen- und zielorientiert eingesetzt und im Ergebnis überprüft werden
    • gemeinsame Hilfeplanung unter Einbeziehung aller beteiligten Bereiche
    • individuelle Förderung mit entsprechenden Hilfen und Trainingsmaßnahmen
    • ganzheitliche Begleitung und Betreuung in allen Lebensbereichen einschließlich der Freizeit
    • Gruppen- und Einzelarbeit in den Wohn- und Arbeitsbereichen mit individuellen und klar definierten Anforderungen und Möglichkeiten
    • bewohnerbezogene differenzierte und standardisierte EDV-gestützte Dokumentation und kontinuierliche Auswertung der Entwicklung